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Tai Chi & TCM – Seminarwochenende im Odenwald

Tai Chi & TCMEin Seminarwochenende zum Eintauchen in eine ursprüngliche Lebensweise

Wir erleben Qigong, Meditation und Tai Chi und nähren das Nahrungs-Chi mit der ursprünglichen 5-Elemente Küche. Nabil und Michael bringen euch die alte Lehre von Yin & Yang näher.

Ein verlängertes Wochenende mitten in der Natur im Odenwald. Ganz dem eigenen Wohlbefinden widmen, uns auch die Theorie anschauen, auf der die alten Bewegungs- und Ernährungs-Lehren beruhen. Auf diese Weise kannst Du das Wissen wirklich mitnehmen und in Dein Leben integrieren.

Jeder Tag beginnt mit einer Meditation und mit Qigong. Danach gibt es ein nährendes Frühstück und Zeit für sich selbst. Das Mittagessen bereiten wir gemeinsam zu und erfahren dabei mehr über den Hintergrund der 5-Elemente Küche. Nach einer Ruhepause geht es zur Nachmittagssession Tai Chi. Das Abendessen verbringen wir wieder gemeinsam und wenden unser Ernährungs-Wissen direkt praktisch an. Bei einer anschließenden Abend-Meditation lassen wir den Tag ausklingen.

Unterkunft: www.erlenhof-erlau.de
Seminargebühr: 350 EUR (ohne Unterkunft) Zimmer direkt beim Erlenhof buchen.
Jetzt anmelden: https://kio-food.de/seminaranmeldung

Start: Freitag 14 Uhr – Ende: Sonntag nach dem Mittagessen

 

Über die Seminarleiter:

Nabil Ranné praktiziert seit über zwanzig Jahren Tai-Chi. Er bildet LehrerInnen im Taijiquan aus, ist Fachautor und promovierter Sportwissenschaftler und wurde in die Gründerfamilie des Chen-Stil Taijiquan aufgenommen. Weitere Informationen zu Nabil unter www.ctnd.de

Michael Dietz ist Autor, Foodtherapist & Seminarleiter der traditionellen Yin & Yang – 5 Elemente Lehre. In seinen Seminaren vermittelt er das energetische Bewusstsein und die Zusammenhänge von Natur, Körper & Geist. Weitere Informationen zu Michael unter www.kio-food.de

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Azukibohneneintopf

Passsend zur Winterzeit, gibt es einen Azukibohnen die laut TCM die Nieren stärken.

Zutaten:

250g Azukibohnen

1/2 Kürbis

2-3 Lorbeerblätter

1 Kombualge

1 Schuss Shoyu

1/2  TL Chilliflocken

etwas frischen Ingwer

1 EL Gomasio

1 EL Ume Paste

etwas frische Petersilie

100 ml gutes Olivenöl

 

Kürbis in kleine Stücke schneiden,

Azukibohnen mit Kürbis, Kombualge und 2-3 Lorbeerblätter

in den Schnellkochtopf und mit 250-300ml Wasser aufgießen.

Kochen bis das Wasser fast verbraucht ist und die Bohnen weich sind,

bei Bedarf Wasser nachgießen.

Abwürzen mit Chili, Ingwer, Gomasio, 1 EL Ume Paste, Shoyu,

am Ende frische, geschnittene Petersilie und ca 0,1 Olivenöl dazu

Mit frischem Kim Chi servieren!

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Winter – Zeit für Wurzeln

Winter – die Zeit des tiefsten Yin`s

Es die Energiequalität des Innehalten, des langsamer werdens und des nach Innen & unten gehen´s. Es ist gleichzeitg der Zustand der in unserer Yangdominierten Gesellschaft am wenigsten kulitviert ist und der den allermeisten Menschen am schwierigsten fällt. Selbst unsere freie Zeit ist mit aktivierenden Dingen angefüllt. Man liegt nicht einfach so auf der Couch, nein man schaut noch ne weitere Netflixfolge oder chattet oder plant die nächste Urlaubsreise raus aus dem Wahnsinn.

Die Erwartungshaltung des konditionierten Bewusstseins ist auf die nächste Aktion gerichtet – erfolgt diese nicht ensteht Unruhe… erneut folgt der Griff zum Telefon, und wieder hat niemand nichts geschickt… oder doch und Du hast erneut zu tun.

Das dahinterliegende Gefühl der Leere nimmst Du vielleicht ganz sachte, dennoch wahr – unangenehm. Und so stumpf und sinnlos Dein permanentes Aktivsein auch sein mag, Du ziehst es dem Blick auf das unangenehme, langsam heraufschleichende Gefühl vor.  Immer. Im Wartezimmer Deines Bewusstseins wächst die Zahl der nichtwahrgenommen Emotionen, es entstaut Stau, die Hausaufgaben bleiben liegen. Nachts wenn Du Dich zum schlafen hinlegst, sind diese Emotionen immer noch da und sie sind jetzt lauter als vorher. Sie kreieren Schreckensbilder & Zukunftsängste und Du nimmst Schlafmittel und dazu läuft der Fernseher. Das WLAN Yang frittiert Deine Zellen. Die Stimme im Hintergrund beruhigt Dich, die Stille allein ist unerträglich.

Die Yin Phase der Nacht wird zum Alptraum, Dein Geist kommt nicht zur Ruhe, die Zellen genießen keine Regeneration. Am nächsten Tag wirst Du nur mit Kaffee wach…

So hart sich dieses Bild auch anhört, so ist es doch Alltag von Millionen Menschen jeden Tag. Es ist der Kreislauf der Degeneration & des Wahnsinns. Das ist vollkommen in Ordnung, denn Menschsein heißt auch wahnsinnige Erfahrungen machen zu dürfen. Freude am Sein fühlt sich anders an.

Eine Orientierung bietet uns immer die Natur an. Gehen wir jetzt in den Wald können wir das Yin sehen – die passive Energie der Natur. Die Blätter sind gefallen und kein Baum trauert um sein Kleid. Die Energie hat sich nach innen gezogen und weiter zurück in die Wurzeln, dort findet der Nährstoffaustausch mit Mutter Erde und die Kommunikation mit den anderen Waldbewohnern statt. Intranetflatrate nonstop, zuhören, fühlen, runterkühlen.

Die Energie raus dem Kopf, mit den Füßen atmen. Den Schmerz dort lassen wo er ist und ihn endlich wahrnehmen. Das ist es was er will. Lass Dich fallen in Deine Bodenlosigkeit, durch Deine Verwirrheit hindurch. Es gibt einen Plan für Dein Leben und am Ende macht alles Sinn, dieser Plan steckt tief in Deiner DNA und offenbahrt sich Dir wenn Du Dich dort hineinsinken lässt, ohne zu wissen wo Du ankommst. Yin Energie heißt vertrauen. Ein Vertrauen das Du nicht machen kannst. Es lässt sich nicht herstellen und man kann auch kein Produkt daraus designen.Es ist das sich überlassen eines Baumes an den Winter, der in der Tiefeum ein neues Erwachen weiß.

Zuhause angekommen gibt es Suppe, weil Du es Dir wert bist. Die hast Du dir schon gemacht vor Tagen. Die Wärme des 4 stündigen Köchelns wandert durch Deinen Körper, Du erinnerst Dich, Du kennst dieses Gefühl… Deine Wurzeln fangen an zu atmen und Ruhe kehrt ein. Du hast Dein Yin genährt. Willkommen im Club der Energetiker. Nutze die Phase des Winters und lade Deine Batterien wieder auf, Deine Wurzeln sind Deine Nieren – Deine Batterien. Und lass Dir Zeit dabei, genieße es für Dich zu sorgen, Dich zu schätzen. Koche für Dich auch wenn Du alleine bist.

Du weißt das alles und hast es vergessen? Macht nichts, fang wieder an.

 

P.S.

Passend zur Nierenzeit, probiere mein Azukibohneneintopfrezept:

https://kio-food.de/2019/11/26/azukibohneneintopf/

 

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Fermentation – Die Macht der Mikroben

Fermentation verbindet uns, über alle gesundheitlichen Effekte hinweg, mit einer Zeit in der, der Alltag der Menschen noch mehr von den Zyklen der Natur bestimmt wurde. Es verleiht ein natürliches Gefühl für Verbundenheit und Erdung. Die Beschäftigung damit bringt uns unserem innneren Gefühl für Rhythmus und Intuition in sehr lebendiger Weise näher.

Je gesünder Ihr Darm – bedeutet ein gesundes Gleichgewicht guter Darmbakterien – umso gesünder sind auch Sie.
Je vielfältiger Ihr mikrobiotischer Speiseplan aussieht umso widerstandsfähiger ist auch Ihr Immunsystem und umso besser können Sie gute Lebensmittel, Vitamine und Nährstoffe überhaupt erst aufnehmen. Durch jahrzehntelangen Konsum von industrieller, ihrer Nährstoff und Lebenskraft beraubter Nahrungsmittel ist der Zustand der westlichen Därme in keinem besonders erbaulichen Zustand.

Die heutige allgemeine Eiweißmast durch zuviel und qualitativ minderwertiges tierisches Eiweiß aus Massentierhaltung fördert hingegen das Wachstum der „schädlichen- pilznahen“ Form im Darm und sorgt somit für die Grundlage von vielen chronischen Krankheitsprozessen.

Fermentation ist immer etwas anders, abhängig von ihrem Wohnort und den damit verbunden Wetterschwankungen. Über das Fermentieren kommt man in Kontakt mit dem echten Leben und es ist nicht genau vorhersehbar. Es wichtig ein paar grundlegende Regeln zu beachten aber bleiben Sie spielerisch dabei. Es geht hier nicht um eine Doktorarbeit.

Viele fermentierte Produkte die Sie im Laden kaufen können sind pasteurisiert und damit weit über 47 Grad erhitzt um sie haltbar zu machen. Doch die Lebendkulturen der Milchsäurefermentation überleben diesen Vorgang nicht und stehen Ihnen damit auch nicht mehr zur Verfügung.

Ein weiterer Grund warum die ehemals „gesunde“ Buttermilch oder der Kefir in präpasteuren Zeiten also vor 30-40 Jahren noch ein Lebens-mittel war. Achten Sie beim Kauf also auf den Vermerk „unpasteurisiert“ oder legen Sie selbst Hand an.

Allgemeine Vorteile Fermentation

  • macht Vitamine besser verfügbar
  • appetitanregend & unterstützt die Verdauung beruhigt das Nervensystem
  • verbessert die Aufnahme von Eisen
  • unterstützt die Fettverdauung
  • macht Eiweiß leichter verdaulich
  • kann Schleimansammlungen lösen
  • fördert die Darmdurchblutung
  • aktiviert die Bauchspeicheldrüse
  • reinigt das Blut
  • stärkt das Immunsystem
  • verhilft zu guter Haut
  • macht chemische Konservierungsmittel überflüssig

Lernen Sie dieses zeitlose Handwerk auf einem meiner Praxisworkshops

Teilnahmegebühr pro Person 120,- € (inkl. Einmachgläser & Mittagessen)

 

 

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