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KIO

Allgemein

Nahrung für Dein Bewusstsein

Halt ein, vorbeiziehender Reisender!

Nimm Dir ein Sekündchen Zeit für ein paar Zeilen die vielleicht genau für Dich geschrieben sind. Hier geht es nicht um höher, schneller und weiter. Um Leistungsoptimierung – damit Du noch eine Weile länger im Hamsterrad funktionieren kannst.

Solltest Du nicht unter dem Wahn-sinn unserer Art zu leben leiden, klick schnell weiter und geh lieber nochmal shoppen. Wenn Du ausreichend Zeit auf dem Narrenschiff verbracht hast, so folge mir in den Bau des Kaninchens.

Hier geht es um eine grundlegende Veränderung in Deinem Leben. Es geht um Rückbe-sinn-ung. Es geht um Reduktion, Balance und Kooperation mit der Natur, mit Dir Selbst und Deinem Sinn.

Es geht darum das Du Dich um Dich selbst kümmerst, für Dich sorgst und das fängt damit an das Du für Dich kochst. Gelebte Selbstliebe. Auch wenn Du alleine bist, krank, einsam. Egal.

Wer wenn nicht Du?

Zurück zum Elementaren. In einer Welt der Überinformation und des Überangebots von Waren aller Art, kann es schwer sein, den eigenen Weg zu finden. Neueste Ernährungstrends jagen sich gegenseitig und das neueste hippe Superfood wird von geschminkten Girlies auf Insta mit Duckface angepriesen. Echte Menschen erkennen das hier nichts zu finden ist.

Wahrer Luxus ist sauberes Wasser, sauberes Essen und saubere Luft.

Darüberhinaus Zeit zu haben, sich zu erforschen, zu lesen, zu kochen, wahre Freunde zu haben und die Natur zu genießen

Ernährung heißt nähren – hören auf die Sprache Deines Körpers und nicht auf die Zellkonditionierungen.

Echtes Essen statt industrieller Pseudomampf.  Leben mit den Elementen um Dich herum und im Kochtopf. Deine Zellen kennen den Weg.

Allgemein

Mit den 5 Elementen durch den Herbst

Die 5 Elemente sind elementarer Bestandteil der chinesischen Medizin und finden auch in anderen uns bekannten Bereichen ihren Ausdruck zum Beispiel im Feng Shui.

Wir selbst und und unsere Umwelt bestehen aus diesem beständigen Wandel dieser Energien. Entstehen und Vergehen im Einklang mit den Jahreszeiten. Einatmen – Ausatmen, der Rhythmus unserer Biologie. Diese uralte & stets neue Art Energien zu nutzen und in eine Form zu bringen die uns harmonisiert, die uns hilft zu regenerieren und zu wachsen das ist die 5 Elemente Lehre.

Wenn es um Ernährung geht denken wir gerne in Kategorien wie Gesund & Ungesund und legen uns meist für eine umbestimmte Zeit auf eine bestimmte Ernährungsform fest und versuchen darüber auch eine Orientierung und Stabilität zu erlangen.

Doch die 5 Elemente gehen weit über Nährwerttabellen hinaus. Sie sehen gelassen zu wie sich der nächste vielversprechende Ernährungstrend seine Spur durch die Buchhandlungen und Magazine zieht und wieder vergeht um vom nächsten Hype abgelöst zu werden. Genau das ist Yin und Yang – entstehen und vergehen, einatmen ausatmen. Es ist ein sich Anpassen an Deinen Wohnort, an die Klimazone und Jahreszeit die dort gerade herrscht, an Dein Alter und Deine Konstitution. Kooperation mit Mutter Erde.

Nach der hitzigen, expansiven Sommerenergie geht es im Herbst darum die Kräfte wieder etwas mehr nach innen zu lenken. Emotional – mental geht es um Struktur, Schutz und Loslassen. Alles was nicht mehr gebraucht wird darf von uns abfalllen wie ein Baum der seine welken Blätter einfach fallen lässt. Wir dürfen vertrauen, das im nächsten Frühjahr wieder neue Blätter wachsen werden. Loslassen ist elementarer Bestandteil unseres Seins und doch wehren wir uns in unserer wachtumssüchtigen Welt sehr dagegen. Mit der 5 Elemente Ernährung können wir diesen Prozess sehr wohltuend begleiten, Schutz aufbauen vor der kommenden, kalten Jahreszeit und uns neu strukturieren.

In meinem Videokurs „Mit den 5 Elementen durch den Herbst“ biete ich Dir meine Begleitung an und führe Dich 4 Wochen lang, an diese uralte & energetische Kochkunst heran. Spielerisch, leicht und pragmatisch zeige ich Dir wie der Quantensprung im Kochtopf funktioniert.

Hier gehts zum Kurs: http://kio-food.de/onlinekurs-mit-den-5-elementen-durch-den-herbst/

 

Chi-Küche

Kammutnudeln mit Rote Beete & Lupinentempeh

Kamut gehört zu den alten europäischen Urgetreiden und hat den Vorteil das es im Gegensatz zu Weizen nicht verzüchtet wurde. Zudem hat es 20-40 % mehr Protein als Weizen und liefert länger Energie. Der höhere Preis beim Einkauf zahlt sich also auch energetisch aus.

Die Lupine, auf Deutsch Wolfsbohne gehört zur Famile der Hülsenfrüchte. Lupinen sind gluten und purinfrei und haben mit bis zu 40 % Eiweissanteil einen Spitzenplatz im pflanzlichen Eiweissangebot. Sie liefern alle 8 essentiellen Aminosäuren und vielen Ballaststoffen und Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Kalium.

Geschätzt wurde die Pflanze schon von Hildegard von B. und in Kriegszeiten auch mit in den Brotteil gegeben um den Eiweissanteil zu erhöhen und somit für mehr Sättigung zu sorgen. Zu Tempeh wird die Lupine durch Fermentation und wird dadurch noch wertvoller & bekömmlicher.

 

Zutaten:

1 Knoblauchzehe

1-2 Zwiebeln

4 Rote Beete Knollen

1 Packung Tempeh

1 Flasche Tomatensoße

Italienische Gewürze

Olivenöl

frischer Basilikum

 

Das wichtigste Vorab: eine gute vegane Bolognese braucht Zeit,

am besten man bereitet sie einen Tag vorher zu, damit sie über Nacht durchziehen kann.

Zwiebeln und Knoblauch schälen, schneiden und in Öl schmoren

Tempeh in kleine Stückchen schneiden und separat in einer Pfanne schmoren.

Achtung Tempeh braucht mehr Öl, daher immer mal etwas nachgeben.

Die Beete in kleine Stücke schneiden, evtl. im Mixer zerkleinern und zu den Zwiebeln/Knoblauch geben. Bei kleiner Hitze mitgaren.

Wenn der Tempeh Farbe bekommen hat (ca. 15 Minuten) ebenfalls zum Gemüse in die Pfanne geben. Jetzt die Tomatensoße und die Gewürze hinzugeben.

Z.B. Oregano, Thymian, Basilikum, Salbei aber auch Paprika, Pfeffer und etwas Salz.

Ebenso kann auch etwas Rotwein ergänzt werden und

Apfeldicksaft um dem ganzen etwas Süße verleihen.

Am Schluss noch einen Schuss gutes Olivenöl, wenn vorhanden auch noch frische Kräuter dazugeben. Mit Nudeln servieren & genießen.

 

 

 

Allgemein

Fermentation – Die Macht der Mikroben

Fermentation verbindet uns, über alle gesundheitlichen Effekte hinweg, mit einer Zeit in der, der Alltag der Menschen noch mehr von den Zyklen der Natur bestimmt wurde. Es verleiht ein natürliches Gefühl für Verbundenheit und Erdung. Die Beschäftigung damit bringt uns unserem innneren Gefühl für Rhythmus und Intuition in sehr lebendiger Weise näher.

Je gesünder Ihr Darm – bedeutet ein gesundes Gleichgewicht guter Darmbakterien – umso gesünder sind auch Sie.
Je vielfältiger Ihr mikrobiotischer Speiseplan aussieht umso widerstandsfähiger ist auch Ihr Immunsystem und umso besser können Sie gute Lebensmittel, Vitamine und Nährstoffe überhaupt erst aufnehmen. Durch jahrzehntelangen Konsum von industrieller, ihrer Nährstoff und Lebenskraft beraubter Nahrungsmittel ist der Zustand der westlichen Därme in keinem besonders erbaulichen Zustand.

Die heutige allgemeine Eiweißmast durch zuviel und qualitativ minderwertiges tierisches Eiweiß aus Massentierhaltung fördert hingegen das Wachstum der „schädlichen- pilznahen“ Form im Darm und sorgt somit für die Grundlage von vielen chronischen Krankheitsprozessen.

Fermentation ist immer etwas anders, abhängig von ihrem Wohnort und den damit verbunden Wetterschwankungen. Über das Fermentieren kommt man in Kontakt mit dem echten Leben und es ist nicht genau vorhersehbar. Es wichtig ein paar grundlegende Regeln zu beachten aber bleiben Sie spielerisch dabei. Es geht hier nicht um eine Doktorarbeit.

Viele fermentierte Produkte die Sie im Laden kaufen können sind pasteurisiert und damit weit über 47 Grad erhitzt um sie haltbar zu machen. Doch die Lebendkulturen der Milchsäurefermentation überleben diesen Vorgang nicht und stehen Ihnen damit auch nicht mehr zur Verfügung.

Ein weiterer Grund warum die ehemals „gesunde“ Buttermilch oder der Kefir in präpasteuren Zeiten also vor 30-40 Jahren noch ein Lebens-mittel war. Achten Sie beim Kauf also auf den Vermerk „unpasteurisiert“ oder legen Sie selbst Hand an.

Allgemeine Vorteile Fermentation

  • macht Vitamine besser verfügbar
  • appetitanregend & unterstützt die Verdauung beruhigt das Nervensystem
  • verbessert die Aufnahme von Eisen
  • unterstützt die Fettverdauung
  • macht Eiweiß leichter verdaulich
  • kann Schleimansammlungen lösen
  • fördert die Darmdurchblutung
  • aktiviert die Bauchspeicheldrüse
  • reinigt das Blut
  • stärkt das Immunsystem
  • verhilft zu guter Haut
  • macht chemische Konservierungsmittel überflüssig

Lernen Sie dieses zeitlose Handwerk auf einem meiner Praxisworkshops

Teilnahmegebühr pro Person 120,- € (inkl. Einmachgläser & Mittagessen)

 

 

Chi-Küche

Chi-Küche: Bärlauchpesto

Bärlauch wächst an manchen Stellen in Hülle und Fülle. Du brauchst im Frühling nur rausgehen und ihn einsammeln. Doch etwas Achtsamkeit ist gefordert, denn er ist auf den ersten Blick leicht mit dem giftigen Maiglöckchen zu verwechseln. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Die Blattunterseite vom Bärlauch ist matt, die vom Maiglöckchen glänzend. Bärlauch ist knoblauchartig aromatisch und bringt wunderbare Kräfte auf den Teller. In der Naturheilkunde ist er dafür bekannt Blutgefäße zu reinigen und wirkt dadurch gegen Arteriosklerose, der Cholesterinspiegel wird gesenkt und die Blutgefässe werden elastischer. Mit diesem Rezept verwandelst Du diesen wirksamen Entgifter in ein schmackhaftes & reinigendes Pesto und es ist denkbar einfach.

Frischen Bärlauch sammeln und waschen.

  • 100 g Pinienkerne
  • 80 g frische Bärlauchblätter
  • 150 ml Olivenöl
  • etwas Meersalz
  • 1 Prise Pfeffer

Für ein nussiges Aroma die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne  anrösten und im Mixer grob zerkleinern.

Den Bärlauch waschen, trockentupfen und die Blätter klein schneiden.

Bärlauch und Pinienkernen in den Mixer geben und unter Mixen nach und nach Olivenöl dazugeben, bis das Pesto eine schöne cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abwürzen.

Entweder direkt verwenden oder in ein Schraubglas geben und kühl lagern.

 

 

 

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