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Ladies & Gentleman… its Spargeltime!

Hurra die Spargelzeit ist da und aufgrund des rechtzeitigen Eintreffens der rumänischen Bodentruppen mittels Sonderflügen ist auch die Ernte gesichert.
Ich berichte hier aus dem Epizentrum des hessischen Spargelbaus und bin direkter Augenzeuge des munteren Stechens.
Viele glauben ja das der Spargel das Nonplusultra der gesunden Ernährung ist. Er gilt als entgiftend, harntreibend und sogar als Aphrodisiakum. Serviert mit Kartoffeln und getränkt in Sauce Hollandaise wähnen sich viele im Feinschmeckersamadhi. Klasssischerweise werden dazu Schinkenröllchen kredenzt und auch Weißwein landet bei vielen auf dem Tisch.
Schauen wir uns einen solchen Teller mal aus energetischer Sichtweise an und das bedeutet immer Säuren & Basen. Für diejenigen für die diese Thematik noch neu ist, empfehle ich mein Buch „Die Chi-Küche“  dort beschreibe ich in einfacher Weise die biochemischen Zusammenhänge.
Kurz erklärt: Dein Blut hat einen ph von 7,35 – 7,4 – dies kann man mit einer gewissen Stromeinheit vergleichen. Diese wird benötigt um alle Körperfunktionen, insbesondere das Herz, am Laufen zu halten. Diese „Stromeinheit“ bleibt konstant, denn der Körper achtet sehr penibel auf diese Stabilität im Blut. Die Natur ist im „sauren“ Bereich angelegt, das heißt wir essen oftmals sehr niedrige ph-Werte ohne es zu wissen. Der Körper wiederum, sorgt dann gezwungenermaßen für den notwendigen Ausgleich über die körpereigenen Mineralien (Basen). Diese holt er aus dem Bindegewebe, Haut, Haare, Zähne uvm. Und genau diese Ausgleichsregulation die unser primäres System schützt, sorgt auf Dauer (über Jahre) zu schleichendem, aber konstanten Mineralsstoffabbau und in der Folge zu Degeneration im Körper.
Und jetzt kommts…. Der Spargel gehört mit zu den sauersten Lebensmitteln überhaupt, direkt gefolgt von der Kartoffel (Oh Schreck).

 

Wusstest Du das ein Mensch mit Gicht, nach Spargelverzehr oftmals einen Schmerzschub bekommt? Die vielen Purine im Spargel werden mit den eigenen Basen abgepuffert und die Harnsäurekristalle lagern sich in den Gelenken ab. Fließen viele Basen durch Dein System dann steigt auch die Lust, aber zu einem gewissen energetischen Preis den Du dafür bezahlst. Jetzt geht es aber nicht darum den Spargel zu verteufeln und weiterhin im gewohnten Gut & Schlecht- Denken zu bleiben sondern das Ausgleichsprinzip zu integrieren. Mein Tipp zum sinnvollen Umgang in der Spargelzeit: 1. Bevor Du Spargel isst, zahlst Du mit einer Gemüsebrühe auf Dein Basenkonto ein.
2. Ersetze die Soße Hollandaise mit einer veganen Variante (Milchprodukte sind ein anderes Thema und sprengen an dieser Stelle den Rahmen) 3. Kennst Du Yucca? (auch als Maniok oder Kasawa bekannt, gibt’s im Asialaden) Ersetze damit die Kartoffel. Wenn Du denkst, das Zeug kommt ja nicht von hier, recherchiere mal woher die Kartoffel kam. Zum Schinken sag ich jetzt mal nix. Ein Glas Wein geht schon mal, das Leben soll Freude machen und Essen Genuss sein. Genuss ist aber nur dann Freude wenn Du Dich nicht mit Essen fertig machst. In diesem Sinne, kommt gut durch die Spargelzeit.

 

Rezept für Soße Hollandaise Vegan

150 ml Gemüsebrühe

150 ml Soja- Reis oder Hafersahne

50 g Pflanzenmargarine

20 g Dinkelmehl

1 TL Senf

1 Spritzer Zitronensaft

1 Msp. Kurkuma

Salz (am besten Kala Namak)

Pfeffer

1 Schuss Mirin oder Weißwein nach Belieben optional

2 EL Hefeflocken

Die Margarine im Topf verflüssigen und das Mehl mit einem Schneebesen einrühren, kurz anschwitzen lassen. Gemüsebrühe mit der Sahne vermengen und die Mehlschwitze unter stetigem Rühren langsam hinzugeben. Alle anderen Zutaten hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce heiß zum Spargel servieren und mit etwas Petersilie anrichten.

 

 

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