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Mit den 5 Elementen durch den Herbst

Die 5 Elemente sind elementarer Bestandteil der chinesischen Medizin und finden auch in anderen uns bekannten Bereichen ihren Ausdruck zum Beispiel im Feng Shui.

Wir selbst und und unsere Umwelt bestehen aus diesem beständigen Wandel dieser Energien. Entstehen und Vergehen im Einklang mit den Jahreszeiten. Einatmen – Ausatmen, der Rhythmus unserer Biologie. Diese uralte & stets neue Art Energien zu nutzen und in eine Form zu bringen die uns harmonisiert, die uns hilft zu regenerieren und zu wachsen das ist die 5 Elemente Lehre.

Wenn es um Ernährung geht denken wir gerne in Kategorien wie Gesund & Ungesund und legen uns meist für eine umbestimmte Zeit auf eine bestimmte Ernährungsform fest und versuchen darüber auch eine Orientierung und Stabilität zu erlangen.

Doch die 5 Elemente gehen weit über Nährwerttabellen hinaus. Sie sehen gelassen zu wie sich der nächste vielversprechende Ernährungstrend seine Spur durch die Buchhandlungen und Magazine zieht und wieder vergeht um vom nächsten Hype abgelöst zu werden. Genau das ist Yin und Yang – entstehen und vergehen, einatmen ausatmen. Es ist ein sich Anpassen an Deinen Wohnort, an die Klimazone und Jahreszeit die dort gerade herrscht, an Dein Alter und Deine Konstitution. Es ist Kooperation mit Mutter Erde.

Nach der hitzigen, expansiven Sommerenergie geht es im Herbst darum die Kräfte wieder etwas mehr nach innen zu lenken. Emotional – mental geht es um Struktur, Schutz und Loslassen. Alles was nicht mehr gebraucht wird darf von uns abfalllen wie ein Baum der seine welken Blätter einfach fallen lässt. Wir dürfen vertrauen, das im nächsten Frühjahr wieder neue und noch schönere Blätter wachsen werden. Loslassen ist elementarer Bestandteil unseres Seins und doch wehren wir uns in unserer wachtumssüchtigen Welt so sehr dagegen. Mit der 5 Elemente Ernährung können wir diesen Prozess sehr wohltuend begleiten, Schutz aufbauen vor der kommenden, kalten Jahreszeit und uns neu strukturieren.

In meinem Videokurs „Mit den 5 Elementen durch den Herbst“ biete ich Dir meine Begleitung an und führe Dich 4 Wochen lang, an diese uralte & energetische Kochkunst heran. Spielerisch, leicht und pragmatisch zeige ich Dir wie der Quantensprung im Kochtopf funktioniert.

Hier gehts zum Kurs: http://kio-food.de/onlinekurs-mit-den-5-elementen-durch-den-herbst/

 

Allgemein

8 Tipps für Yin & Yang im Alltag

In unserem von „sauren“ Einflüssen geprägten Alltag ist es schlau über den Tag verteilt auch immer wieder mal etwas energetisch Hochwertiges zu sich zu nehmen. Mit den folgenden Tipps bringen Sie hohe ph-Werte und gut verwertbare Eiweiße in ihren Körper und sorgen somit für die gesunde Balance in Ihrem Leben.

Miso Suppe

Starten Sie in den Tag mit dem Klassiker der japanischen Küche!

Er hat neben dem wärmenden Effekt einer Suppe auch noch viele Nährstoffe wie Eisen, Calcium, Vitamin B und vielen ungesättigten Fettsäuren mit an Bord. Darüberhinaus liefert Miso, durch den Fermentationsprozess auch sehr viele positive Mikroorganismen die unser Immunsystem positiv beeinflussen können. Er ist eine ausgezeichnete Quelle für Aminosäuren und hilft somit unserer Zellregeneration.

Eingelegtes Gemüse

Noch vor 50 Jahren war es üblich Gemüse im Gärtopf zu fermentieren. Diese Tradtion haben wir fast gänzlich vergessen – nicht aber unser Immunsystem. Ähnlich wie bei Miso ist auch Sauerkraut oder milchsaurer Rettich eine herrvoragende Quelle von Mikronährstoffen. Am besten Sie machen es selbst zuhause im Gärtopf oder nutzen Ume Su aus der makrobiotischen Küche um Gemüse einzulegen und den ph-Wert nach oben zu bringen.

Eiweiße

Eiweiße haben einen sauren ph – wir brauchen dennoch täglich eine bestimmte Menge davon – am besten aus möglichst sauberen Quellen wie Tofu, Tempeh und Hülsenfrüchten. Diese müssen allerdings richtig zubereitet werden, damit sie für den Körper auch bioverfügbar sind. Rezeptideen dazu finden Sie im Buch. Essen Sie kein Eiweiß versucht Ihr Körper dieses Verlangen automatisch mit Süßem zu kompensieren.

Tempeh

Tempeh ist durch den vorangegangenen Fermentationsprozess quasi Sojabohne deluxe und sehr gut verstoffwechselbar. In ganz Indonesien wohl geschätzt ist es eine gute und nahrhafte Eiweißquelle.Probieren Sie es gebraten, gedämpft oder im Backofen zubereitet und gewürzt mit Shoyu und Gewürzen.

Hülsenfrüchte

Die wohl besten pflanzlichen Eiweißquellen sind Erbsen, Bohnen und Linsen aller Art.Mit 30 % Eiweißanteil und 70 % langsamen Kohlenhydraten ist die Nährstoffbilanz um einiges besser als bei Fleisch. Und das nicht nur für Ihren Körper sondern auch für unser Ökosystem.

Ganz wichtig: Geben Sie am Ende des Kochvorgangs ausreichend Öl dazu, ansonsten kann Ihr Körper die Hülsenfrüchte nicht verarbeiten. 10 % sollte der Ölanteil an den Bohnen schohn ausmachen.

Abendbrot?

Machen Sie es Ihren Organen abends leicht zur Ruhe zu kommen und geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit sich nachts zu regenerieren. Essen Sie Abends schwere Kost so schicken Sie Ihr inneres Küchenteam in die Nachtschicht und das spüren viele Menschen am nächsten Morgen.

Probieren Sie es mal mit einer kräftigen Kürbissuppe oder einer leichten Gemüspfanne möglichst nicht zu spät und genießen Sie das Gefühl mit leichtem Bauch ins Bett zu gehen. Ihre Organe werden es Ihnen danken.

Bitterstoffe

Bitter ist basisch – und räumt den Magen auf. Nach einer Völlerei oder dem Kantinenschmaus – mit Bitterstoffen lässt es sich besser leben. Klassiker wie Wermut, Mariendistel und Löwenzahn haben alle einen hohen ph-Wert und bringen den Ausgleich auf den Teller. Sie sind ein bewährtes Mittel zur Leberreinigung und stärken die Abwehrkräfte. Sie helfen dabei Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren und sind ein echter Geheimtipp beim Heißhunger auf Süßes!

Essen Sie regelmäßg und in Ruhe

Wenn Sie Mahlzeiten ausfallen lassen, wird sich Ihr Energiebedarf auf einem anderen Wegbemerkbar machen. Die meisten Menschen greifen dann zu Süßigkeit und Kaffee, die auf Dauerdem System Energie entziehen. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und kauen Sie gründlich.

Bedenken Sie das sie arbeiten um zu Leben und nicht anders herum. Essen ist eine grundlegendes Bedürfniss und die Art und Weise in der sie essen trägt in wesentlicher Weise zu Ihrem Wohlbefinden bei.

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Was ist Fermentation

Fermentation verbindet uns, über alle gesundheitlichen Effekte hinweg, mit einer Zeit in der, der Alltag der Menschen noch mehr von den Zyklen der Natur bestimmt wurde. Es verleiht ein natürliches Gefühl für Verbundenheit und Erdung. Die Beschäftigung damit bringt uns unserem innneren Gefühl für Rhythmus und Intuition in sehr lebendiger Weise näher.

Je gesünder Ihr Darm – bedeutet ein gesundes Gleichgewicht guter Darmbakterien – umso gesünder sind auch Sie.
Je vielfältiger Ihr mikrobiotischer Speiseplan aussieht umso widerstandsfähiger ist auch Ihr Immunsystem und umso besser können Sie gute Lebensmittel, Vitamine und Nährstoffe überhaupt erst aufnehmen. Durch jahrzehntelangen Konsum von industrieller, ihrer Nährstoff und Lebenskraft beraubter Nahrungsmittel ist der Zustand der westlichen Därme in keinem besonders erbaulichen Zustand.

Die heutige allgemeine Eiweißmast durch zuviel und qualitativ minderwertiges tierisches Eiweiß aus Massentierhaltung fördert hingegen das Wachstum der „schädlichen- pilznahen“ Form im Darm und sorgt somit für die Grundlage von vielen chronischen Krankheitsprozessen.

Fermentation ist immer etwas anders, abhängig von ihrem Wohnort und den damit verbunden Wetterschwankungen. Über das Fermentieren kommt man in Kontakt mit dem echten Leben und es ist nicht genau vorhersehbar. Es wichtig ein paar grundlegende Regeln zu beachten aber bleiben Sie spielerisch dabei. Es geht hier nicht um eine Doktorarbeit.

Viele fermentierte Produkte die Sie im Laden kaufen können sind pasteurisiert und damit weit über 47 Grad erhitzt um sie haltbar zu machen. Doch die Lebendkulturen der Milchsäurefermentation überleben diesen Vorgang nicht und stehen Ihnen damit auch nicht mehr zur Verfügung.

Ein weiterer Grund warum die ehemals „gesunde“ Buttermilch oder der Kefir in präpasteuren Zeiten also vor 30-40 Jahren noch ein Lebens-mittel war. Achten Sie beim Kauf also auf den Vermerk „unpasteurisiert“ oder legen Sie selbst Hand an.

Allgemeine Vorteile Fermentation

  • macht Vitamine besser verfügbar
  • appetitanregend & unterstützt die Verdauung beruhigt das Nervensystem
  • verbessert die Aufnahme von Eisen
  • unterstützt die Fettverdauung
  • macht Eiweiß leichter verdaulich
  • kann Schleimansammlungen lösen
  • fördert die Darmdurchblutung
  • aktiviert die Bauchspeicheldrüse
  • reinigt das Blut
  • stärkt das Immunsystem
  • verhilft zu guter Haut
  • macht chemische Konservierungsmittel überflüssig

Lernen Sie dieses zeitlose Handwerk auf einem meiner Praxisworkshops

Teilnahmegebühr pro Person 120,- € (inkl. Einmachgläser & Mittagessen)

Dauer: 12 -17 Uhr

Nächster Termin: 13. Oktober in Schlangenbad/Taunus

Hier gehts zur Anmeldung: http://kio-food.de/seminaranmeldung/

 

Chi-Küche

Chi-Küche: Bärlauchpesto

Bärlauch wächst an manchen Stellen in Hülle und Fülle. Du brauchst im Frühling nur rausgehen und ihn einsammeln. Doch etwas Achtsamkeit ist gefordert, denn er ist auf den ersten Blick leicht mit dem giftigen Maiglöckchen zu verwechseln. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Die Blattunterseite vom Bärlauch ist matt, die vom Maiglöckchen glänzend. Bärlauch ist knoblauchartig aromatisch und bringt wunderbare Kräfte auf den Teller. In der Naturheilkunde ist er dafür bekannt Blutgefäße zu reinigen und wirkt dadurch gegen Arteriosklerose, der Cholesterinspiegel wird gesenkt und die Blutgefässe werden elastischer. Mit diesem Rezept verwandelst Du diesen wirksamen Entgifter in ein schmackhaftes & reinigendes Pesto.

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Bärlauchpesto

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Ingredients

  • • 150 g frischer Bärlauch
  • • 1,5TLKristallsalz
  • • 100 g Walnüsse
  • • 50 g Cashewkerne
  • • 150 ml Olivenöl oder Hanföl
  • • 1-2ELMirin
  • [sp_recipe]

Instructions

1

Bärlauch waschen und alle Zutaten – ausser dem Bärlauch – in einem Mixer kräftig mixen. Dann den Bärlauch dazugeben, nochmals kurz mixen und anschliessend salzen – fertig.

2

Kühl und dunkel gelagert ist das Pesto etwa 2 Monate haltbar. Will man die Haltbarkeit verlängern, muss man das Pesto noch zusätzlich mit einer Schicht Öl (0,5 cm) bedecken, sodass keine Pflanzenteile mehr herausragen. Damit ist das Pesto bei kühler und dunkler Lagerung sogar ein Jahr haltbar.

3

Optimal für die Haltbarkeit ist es auch nach jeder Nutzung wieder etwas Öl hinzuzugeben.

 

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