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    Muttermilch – Zeit zum abstillen

    Ich werde sehr oft gefragt: Und was ist mit Milchprodukten?

    Ich sag dann immer, mach den Spiegeltest! Stell dich vor einen Spiegel und wenn Dich darin ein Kuhgesicht anschaut, dann passt das mit der Milch.

    Denn genau dafür ist Milch gemacht, es ist Muttermilch für Kälbchen damit diese groß und stark werden. Es dient dem Wachstumsprozess und genau dieses Wachstum wird auch bei Dir ausgelöst. Wenn Du ausgewachsen bist, dann allerdings nicht mehr in die Höhe, sondern in die Breite und innerlich. Es ist Zeit abzustillen. Wachstum auf Teufel komm raus ist nicht mehr hip und macht krank. Überall dort wo Milch und deren Folgeprodukte fester Bestandteil der Nahrungskette sind, sieht man auch aufgedunsene Körper. Milchgesicht kommt nicht von ungefähr. Cellulites und Bindegewegsschwäche sind Folgeerscheinungen.

    Vor allem der beliebte Weichkäse ist eines der ungünstigsten Lebensmittel die man überhaupt essen kann und wird in einigen Studien in Zusammenhang mit Brustkrebs gebracht. Wusstest Du, das 1 kg Käse aus 12 Litern Milch hergestellt wird? Viel Spaß beim Träumen vom fettarmem Käse. Du hast Laktoseintolaranz? Herzlichen Glückwunsch! Du bist einer von Milliarden von Menschen auf dieser Erde und Dein Körper funktioniert sehr gut!

    Aber die Leute haben doch immer Milch getrunken, schallt es mir entgegen. Ja, aber nicht in diesem Maße und die Milch war ein komplett anderes Produkt als heute. Als Kühe noch Kühe sein durften – bei einem Bauer auf der Weide, da gab die Kuh ca. 20 Liter Milch pro Tag. Heute sind es in den Fabirken 50 Liter! Das Futter der Kuh wuchs auf der Wiese, der Boden war nicht durch jahrezehntelange Überdüngung entmineralisiert und zerstört. Er brachte eine große Artenvielfalt an Kräutern hervor und dies sorgte für eine herrvoragende Ernährung der Kühe und in der Folge zu einer guten Milchqualität.

    Es gab keine Antibiotika, keine Steroide, kein Kraftfuttermix für höhere Erträge. Die Milch wurde entweder beim Bauer direkt geholt oder bei einer Station im Dorf, die täglich frisch versorgt wurde. Dadurch gab es kurze Lieferwege und keine Pasteurisierung. Dieser Prozess der von Louis Pasteur entdeckt wurde, dient der Abtötung von Mikroorganismen durch kurzzeitiges Hocherhitzen von Lebensmitteln. Allerdings hat dieses Verfahren einen entscheidenden Nachteil. Die Eiweiße in der Milch de-gen-erieren bei 42 Grad und werden giftig und genau diese Eiweiße sind es, die dann in Deinem Darm für Probleme sorgen. Die mikrobiotische Vielfalt ist den Därmen der meisten Industrieländer schwer geschädigt und das sorgt für anfällige Immunsysteme.

    Hier findest Du eine gute Möglichkeit wieder frische und hochwertige Mikroorganismen in Dein System zu bringen: https://kio-food.de/milchsaeurebakterien/

    Aber die Industrie hat natürlicheweise ein starkes Interesse die Milchprodukte dem Verbraucher zu kredenzen, denn es ist quasi auch ein Nebenprodukt der Fleischindustrie, sorgt für Milliardenumsätze und sediert nebenbei ganze Bevölkerungsschichten.

    Die Milch machts! Fragt sich nur was.

    Was ist also zu tun? Mein Tipp lautet:

    1. Mach den Spiegeltest!

    2. Nimm Käse als etwas Besonderes wahr, kaufe Qualität, Schaf oder Ziege, gereift, Demeter und falls zu bekommen: unpasteurisiert. Verzichte auf die tägliche Dosis Käse. Vermeide Weichkäsesorten komplett.

    3. Gilt vor allem für Frauen: Finde einen Eiweißersatz für Käse. Ohne Eiweiß landest Du direkt in der Heißhunger auf Süß-Falle. In meinem Buch „Vegane Kannibalen“ verrate ich jede Menge Tipps & Tricks speziell zu diesem Thema. https://kio-food.de/buecher/

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